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Kommunikation | Silke Hanheide

04 März 2016

Interviews mit Schülern und Lehrern:


Das was geht! Programm wird extern evaluiert

Die Walter Blüchert Stiftung hat die ITB Consulting GmbH damit beauftragt, das Förderprogramm was geht! zu evaluieren. Seit über 40 Jahren berät die Firma Unternehmen, Hochschulen und andere Institutionen bei der Erkennung und Entwicklung des Potenzials von Menschen. Dazu stellt die ITB unterschiedlichste Verfahren, wie beispielsweise kognitive Tests, zur Verfügung und bietet Unterstützung in der wissenschaftlichen Evaluation solcher Verfahren und ganzheitlicher Programme. Jetzt liegt der erste Zwischenbericht der was geht!-Evaluation vor.

Gewünscht: Unterstützung bei der Wahl des Traumberufs und bessere Noten

Das Ziel von was geht! ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung oder den Besuch einer weiterführenden Schule zur Erreichung des nächsthöheren Schulabschlusses zu qualifizieren. ITB Consulting prüft fortlaufend, ob dieses Ziel erreicht wird. 

"Die Evaluation zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind", erklärt Projektleiterin Olga Bünemann. Außerdem betont sie, es zeige sich, „dass die Zielgruppe sehr heterogen ist und deshalb die vielen individuellen Unterstützungsangebote besonders wichtig sind“. Auch sei deutlich geworden, dass ein hoher Prozentsatz der Schüler sich Hilfe bei der Wahl des Traumberufes und eine schulische Leistungssteigerung vom Programm erhofft.

Zufriedenheit, Belastung, Fairness des Verfahrens und mehr

Die Evaluation des Programms was geht! ist sowohl retrospektiv als auch begleitend zum Förderprogramm angelegt. Auf Basis von bereits vorhandenem wie auch selbst erhobenem Material soll die Zufriedenheit mit den Programminhalten, die wahrgenommene Akzeptanz und Fairness des Verfahrens sowie die wahrgenommene Kompetenzerweiterung seitens der Schüler erhoben werden.

Zusätzlich war es wichtig, die subjektiv empfundene zeitliche Belastung durch das Programm zu prüfen, um eine Über- oder Unterforderung festzustellen. Über die unterschiedlichen Messzeitpunkte wurde überdies ein Abgleich der persönlichen Ziele vorgenommen.

Auch Lehrkräfte bewerten was geht!

Um die Sicht der Schüler zu ergänzen, wurden Interviews mit insgesamt acht Lehrkräften geführt, die den organisatorischen Ablauf des Programms begleiten, inhaltliche Impulse setzen, jedoch an der operativen Umsetzung nicht beteiligt sind. Das Ergebnis zeigt, dass die Lehrkräfte die Fairness im Auswahlverfahren besonders positiv bewerten. Ihnen wurden ebenfalls Fragen zu den Bereichen Inhalte und Wirksamkeit des Programms sowie Über- und Unterforderung gestellt. Ergänzend zur Selbstsicht von Teilnehmern und zur Fremdsicht durch die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen wurden außerdem objektive Variablen zur Messung der Wirksamkeit der eingesetzten Maßnahmen erhoben.

 

 

 

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26 November 2015

was geht!-Schüler erkunden Arbeitswelt und Ausbildungsplätze

 

Programm der Walter Blüchert Stiftung ermöglicht Besuch im Klinikum Gütersloh sowie im Auto- und Modehaus

Gütersloh, 25.11.2015. Einen spannenden Einblick in die Arbeitswelt hat jetzt eine Gruppe von Gütersloher  Realschülerinnen und -schülern des was geht!-Programms der Walter Blüchert Stiftung erhalten. Exkursionen zum Klinikum Gütersloh, Autohaus Mense und Modehaus Klingenthal boten Gelegenheit, zahlreiche Ausbildungsberufe und den Arbeitsalltag vor Ort kennen zu lernen. „Wir sind den Unternehmen sehr dankbar, dass sie uns so viel Zeit schenken und unseren Jugendlichen die Chance geben, sich ein konkretes Bild von verschiedenen Berufen zu machen – eine wichtige Entscheidungshilfe!“ sagt Olga Bünemann, was geht!-Projektleiterin der Stiftung.

Auch Tischler und Maler arbeiten im Klinikum

Die Jugendlichen waren überrascht von der Vielfalt der Ausbildungsberufe im Klinikum Gütersloh. Neben Arbeitsplätzen in der Medizin und Verwaltung – mit mehr als 4000 Patientenkontakten pro Monat – sind dort auch Tischler, Maler und viele andere Handwerker beschäftigt.  Für die was geht!-Teilnehmer gab es neben wissenswerten Informationen über den Beruf des Physiotherapeuten praktische Übungen aus dem Alltag der Gesundheits- und Krankenpflege wie Blutdruck messen, Hände richtig desinfizieren und Blutzuckerspiegel ermitteln.

Welt der Mode

Das Modehaus Klingenthal, ein mittelständisches Unternehmen mit vier regionalen Filialen, bietet jedes Jahr rund 40 Ausbildungsplätze an. Es präsentierte sich den Jugendlichen als passende Anlaufstelle für Mode-Interessierte, die verkäuferische und gestalterische Tätigkeiten in ihrem späteren Beruf anwenden wollen. Die Realschülerinnen und -schüler konnten das Gestalten von Mode-Collagen sowie das Ankleiden von Schaufensterpuppen nach aktuellen Trends ausprobieren. Zwei Auszubildende im 1. Lehrjahr standen ihnen anschließend Rede und Antwort und erzählten vom Tagesablauf im Modehaus und in der Berufsschule.

Motorgeräusch als Klingelton

Einen Blick hinter die Kulissen eines Autohauses konnten die Jugendlichen des was geht!-Programms beim Autohaus Mense werfen. In zwei Gruppen wurden sie durch die kaufmännischen Bereiche wie Verkauf, Buchhaltung und Disposition sowie durch die Werkstatt, den Karosseriebau und das Lager geführt.

Von den 240 Mitarbeitern im Autohaus sind 40 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Automobilkaufmann, Kaufmann für Marketingkommunikation, Fachkraft für Lagerlogistik, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und Kfz-Mechatroniker im Einsatz.

Als krönenden Abschluss ihres Besuches durften die jungen Gäste ein neues Audi-Sportwagenmodell bestaunen. Da wurde gleich das ein oder andere Schülerhandy gezückt, um das Motorgeräusch als Klingelton oder ein neues Profilbild aufzunehmen.

 

www.walter-bluechert-stiftung.de

www.schule-was-geht.de

 

Kontakt:

Olga Bünemann, Projektleitung, Tel. 05241-17949-17, E-Mail: olga.buenemann@remove-this.walter-bluechert-stiftung.de

Dr. Ulrike Naim, Presse, Tel. 0152-31066167, E-Mail: presse@remove-this.walter-bluechert-stiftung.de

 

Die Walter Blüchert Stiftung hat den Auftrag, Menschen in Not schnelle und direkte Hilfe zukommen zu lassen. Gemeinsam mit erfahrenen Partnern unterstützt sie bewährte Programme und Projekte, die Menschen helfen, Krisen zu meistern, ihr Potenzial zu entwickeln und Barrieren zu überwinden. Durch kluges Fördern, Weiterentwickeln und Verbreiten ausgewählter Modellprojekte möchte die Stiftung dazu beitragen, diese Barrieren auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene zu überwinden, und damit wegweisend aufzeigen, dass sich dadurch sowohl Teilhabe und Erfolg für den Einzelnen als auch nachhaltiger Nutzen für die Gesellschaft entwickeln kann.

Die Walter Blüchert Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hamburg. Verwaltungssitz ist Gütersloh.

Vorstand: Prof. Dr. Gunter Thielen (Vorsitz), Ingrid Kramer. Stiftungsrat: Dr. Reto Mengiardi, Chur/Schweiz.


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