Ein Programm der
Walter Blüchert Stiftung

gemeinsam mit der
Prof. Otto Beisheim Stiftung

Aktuelles

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Kommunikation | Silke Hanheide

14 März 2016

Der richtige Umgang mit Stress – Der was geht! Workshop „Stressmanagement“


Am 14. März nahmen die Jugendlichen im Rahmen des was geht! Programms der Walter Blüchert Stiftung am Workshop mit dem Thema „Stressmanagement“ teil. Stress dürfte den Teilnehmern derzeit gut bekannt sein, schließlich beginnen im Mai dieses Jahres die zentralen Abschlussprüfungen an den Realschulen.

In betreuten Kleingruppen sollten die Teilnehmer des Workshops, der im „Haus Neuland“ in Bielefeld stattfand, zunächst ergründen, wie Stress entsteht und worin er sich äußert. Für die Schülerinnen und Schüler stellten sich dabei Zeitdruck, Prüfungsangst und mangelnde Organisation als Hauptursachen für Stress heraus. Die Trainer der Walter Blüchert Stiftung gaben den was geht! Teilnehmern nützliche Tipps an die Hand, mit denen Stresssituationen nicht nur vermieden, sondern auch genutzt werden können – denn Stress kann auch als Motivator genutzt werden, wenn man weiß, wie man angemessen mit Stresssituationen umgeht.

Mit diesem sechsten Workshop endet das zweite von drei Förderjahren für die Programmteilnehmer. Nach der Realschule werden die Jugendlichen weiterhin ein Jahr lang von der Walter Blüchert Stiftung individuell unterstützt.

Das Team von was geht! wünscht allen Teilnehmern eine stressfreie und erfolgreiche Prüfungsphase!


Bildunterschrift:
Luca-Noël, Jennifer und Beydanur (v.l.n.r.) entwerfen „stressfrei“ ein Plakat

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04 März 2016

Interviews mit Schülern und Lehrern:


Das was geht! Programm wird extern evaluiert

Die Walter Blüchert Stiftung hat die ITB Consulting GmbH damit beauftragt, das Förderprogramm was geht! zu evaluieren. Seit über 40 Jahren berät die Firma Unternehmen, Hochschulen und andere Institutionen bei der Erkennung und Entwicklung des Potenzials von Menschen. Dazu stellt die ITB unterschiedlichste Verfahren, wie beispielsweise kognitive Tests, zur Verfügung und bietet Unterstützung in der wissenschaftlichen Evaluation solcher Verfahren und ganzheitlicher Programme. Jetzt liegt der erste Zwischenbericht der was geht!-Evaluation vor.

Gewünscht: Unterstützung bei der Wahl des Traumberufs und bessere Noten

Das Ziel von was geht! ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung oder den Besuch einer weiterführenden Schule zur Erreichung des nächsthöheren Schulabschlusses zu qualifizieren. ITB Consulting prüft fortlaufend, ob dieses Ziel erreicht wird. 

"Die Evaluation zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind", erklärt Projektleiterin Olga Bünemann. Außerdem betont sie, es zeige sich, „dass die Zielgruppe sehr heterogen ist und deshalb die vielen individuellen Unterstützungsangebote besonders wichtig sind“. Auch sei deutlich geworden, dass ein hoher Prozentsatz der Schüler sich Hilfe bei der Wahl des Traumberufes und eine schulische Leistungssteigerung vom Programm erhofft.

Zufriedenheit, Belastung, Fairness des Verfahrens und mehr

Die Evaluation des Programms was geht! ist sowohl retrospektiv als auch begleitend zum Förderprogramm angelegt. Auf Basis von bereits vorhandenem wie auch selbst erhobenem Material soll die Zufriedenheit mit den Programminhalten, die wahrgenommene Akzeptanz und Fairness des Verfahrens sowie die wahrgenommene Kompetenzerweiterung seitens der Schüler erhoben werden.

Zusätzlich war es wichtig, die subjektiv empfundene zeitliche Belastung durch das Programm zu prüfen, um eine Über- oder Unterforderung festzustellen. Über die unterschiedlichen Messzeitpunkte wurde überdies ein Abgleich der persönlichen Ziele vorgenommen.

Auch Lehrkräfte bewerten was geht!

Um die Sicht der Schüler zu ergänzen, wurden Interviews mit insgesamt acht Lehrkräften geführt, die den organisatorischen Ablauf des Programms begleiten, inhaltliche Impulse setzen, jedoch an der operativen Umsetzung nicht beteiligt sind. Das Ergebnis zeigt, dass die Lehrkräfte die Fairness im Auswahlverfahren besonders positiv bewerten. Ihnen wurden ebenfalls Fragen zu den Bereichen Inhalte und Wirksamkeit des Programms sowie Über- und Unterforderung gestellt. Ergänzend zur Selbstsicht von Teilnehmern und zur Fremdsicht durch die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen wurden außerdem objektive Variablen zur Messung der Wirksamkeit der eingesetzten Maßnahmen erhoben.

 

 

 

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