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23 September 2016

Vogelhäuser und Gipsfiguren selbst gestaltet

 

Besuch im Handwerksbildungszentrum

 

Gütersloh / 23.9.16. Einen umfassenden Einblick in die Arbeitswelt unterschiedlicher Baugewerke bekam jetzt eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des was geht!-Programmes im Handwerksbildungszentrum Bielefeld-Brackwede. Begleitet wurden sie dabei durch Ute Kahmen-Pointke, Walter Blüchert Stiftung, und Kerstin Abel, Leitung im Projekt Moebus.

 

Bei einer kurzen Einführung erfuhren die Jugendlichen u.a., dass die Chancen auf Ausbildungsplätze im Baugewerbe sehr gut sind und derzeit sogar ein Überhang an Ausbildungsplätzen besteht. Im Handwerksbildungszentrum, das Teil der Ausbildung für jedes Gewerk ist, verbringen die Auszubildenden zusätzlich zur betrieblichen Ausbildung und zur Berufsschule im 1. Lehrjahr 20 Wochen, im 2. Lehrjahr 12 Wochen und im 3. Lehrjahr 6 Wochen. Ein allgemeines Raunen ging durch den Raum, als die Ausbildungsvergütungen genannt wurde, die entgegen der öffentlichen Meinung recht hoch sind.

 

Anschließend erfolgte die Einteilung der Jugendlichen in Gruppen (nach Interesse). Sie konnten zweieinhalb Stunden lang tatkräftig die künftigen Maurer, Stuckateure (Trockenbauer), Zimmerleute und Straßenbauer unterstützen und sich somit einen Einblick in die einzelnen Tätigkeitsbereiche verschaffen. Hierbei entstanden u.a. Vogelhäuser und Gipsfiguren, die die Jugendlichen stolz präsentierten und mit nach Hause nehmen konnten.

 

Bildunterschrift 1: Ein Programmschüler lernt, wie man eine Mauer baut.

 

Bildunterschrift 2: Im Maurerhandwerk ist auch mathematisches Verständnis gefragt.

 

Bildunterschrift 3: Schülerinnen beim Erstellen von Gipsfiguren.

 

 

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20 September 2016

Hinter den Kulissen der Lokalzeit

 

Exkursion zum WDR-Studio in Bielefeld

 

Gütersloh, 20.09.2016. - Wie sieht ein Hörfunk- oder Fernsehstudio aus? Welche Spezialistinnen und Spezialisten arbeiten mit an einer Sendung und wie funktioniert ein Studio?

 

All diese Fragen wurden einer Gruppe von 16 was-geht!-Programmteilnehmern während einer spannenden Führung durch die WDR-Produktionsstätte Bielefeld beantwortet. Der Westdeutsche Rundfunk gehört - gemessen an der Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - zu einem der größten Medienunternehmen Deutschlands. Das Studio Bielefeld berichtet über das, was die Menschen in der Region Ostwestfalen-Lippe bewegt und was sie aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport wissen wollen.

 

Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe

 

Die Führung bot interessante Einblicke in die täglichen Abläufe des Hörfunk- und Fernsehgeschehens. Begonnen hat die Führung in dem überraschend kleinen Radio-Nachrichtenstudio. Hier werden täglich live die exakt 1-minütigen Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe vorgetragen. Die Jugendlichen durften sich anschließend das schalldichte Hörfunkstudio anschauen und erhielten spannende und unterhaltsame Informationen über kleinere Pannen bei der täglichen Arbeit, Möglichkeiten der Mitarbeit beim WDR und Erläuterungen zur technischen Ausstattung sowie der Arbeitsweise des WDR.

 

Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler erleben, wie der Westdeutsche Rundfunk in seinem Lokalstudio die Fernsehsendung „Lokalzeit OWL“ produziert. Hierfür besuchten sie zunächst das Fernsehstudio mit seiner brandneuen Fernsehkulisse. Das Highlight für die Schülerinnen und Schüler war sicherlich ein persönliches Gespräch mit dem Moderator Marcus Werner, der sich für alle Fragen Zeit nahm und über seine spannende Arbeit beim Fernsehen erzählte und aufzeigte, dass viele unterschiedliche Werdegänge zu einer beruflichen Zukunft beim Fernsehen führen können. Im Anschluss wurde der Gruppe die Möglichkeit geboten, hinter die Kulissen des Regieraumes zu schauen. Hier wurde gerade ein Beitrag für die abendliche Lokalzeit geschnitten. Den Schülerinnen und Schüler wurden die verschiedene Arbeitsplätze vorgestellt und erklärt, wer an welchem Platz für welche Tätigkeit zuständig ist.

 

220 Azubis – mehr als 15 Berufsbilder

 

Den Abschluss des Besuchs beim WDR bildete ein Besuch des Konferenzraums des Studios, bei dem noch Zeit für offene Fragen war. Zudem berichtete ein ehemaliger Auszubildender im Bereich Mediengestaltung für Bild und Ton über seine Ausbildung. Er hat während seiner dreijährigen Ausbildung gelernt, Radio- und TV-Produktionen herzustellen, zu bearbeiten und zu senden. Zudem berichtete eine Auszubildende im 3. Lehrjahr über ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Sie sorgt gemeinsam mit ihren Kollegen für einen reibungslosen Ablauf im Büro, indem sie immer den Überblick behalten, Termine managen und umfangreiche Koordinations- und Organisationsaufgaben übernehmen. Insgesamt sind derzeit über 220 Auszubildende in mehr als 15 verschiedenen Berufsbildern beim WDR tätig. Ausbildungen sind in ganz unterschiedlichen Bereichen möglich: im Bereich „IT & Handwerk“,  „Medientechnik & Gestaltung“ oder im Bereich „Wirtschaft, Dokumentation & Service“.

 

So ging mit einem freundlichen und aufschlussreichen Abschlussgespräch ein sehr informativer und unterhaltsamer Nachmittag zu Ende. Alles in allem – ein eindrucksvoller Besuch, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Bildunterschrift 1: Die Schülerinnen und Schüler freuen sich auf die Führung durch das WDR-Studio.

 

Bildunterschrift 2: Die Schülerinnen und Schüler besuchen das Hörfunkstudio und erfahren spannende Informationen über die Arbeit beim WDR.

 

Bildunterschrift 3: Besichtigung des Fernsehstudios der Lokalzeit OWL. Hier gelten strenge Verhaltensregeln, sodass die neue Kulisse und die Technik unbeschadet bleiben.

 

 

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