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07 Juli 2016

was geht! Exkursionen im Mai: Erkundung von Mohn Media und der v. Bodelschwingschen Stiftungen Bethel

 

Mohn Media: Medien, Menschen und modernste Maschinen

 

Ein Besuch bei Mohn Media in Gütersloh gab einer Gruppe der was geht! Programm-teilnehmer in Begleitung von Stiftungsmitarbeiterin Ute Kahmen-Pointke jetzt einen Einblick in einen Teil des größten Druckereiverbundes in Europa.

 

Zu Beginn des Besuchs wurden die Schülerinnen und Schüler von Bianca Stadler, Personalabteilung bei Mohn Media begrüßt. In einer kleinen Präsentation wurden den Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsberufe „Mediengestalter,- in Digital und Print“, „Medientechnologe,- in Druck und Druckverarbeitung“ sowie im Bereich Metall und Elektro die Ausbildungsberufe „Industriemechaniker, -in“, „Elektroniker,-in“ und „Mechatroniker,-in“ vorgestellt.

 

Anschließend erfuhren die Programmteilnehmer während einer Betriebsbesichtigung, dass auf den über 40 Druckmaschinen bei Mohn Media täglich über 1.000 Tonnen Papier bedruckt und weiter verarbeitet werden zu Prospekten, Zeitschriften, Katalogen oder auch Büchern. Allein in Gütersloh arbeiten 2.000 Mitarbeiter bei Mohn Media.

 

Nach einer kleinen Stärkung hatten die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit, sich in Gruppen aufgeteilt in den Bereichen Mediengestaltung, Medientechnologie und Elektrowerkstatt bei kleinen Praxisübungen z.B. ein Notizbuch oder einen Kippschalter herzustellen. Dies führte dazu, dass mehrere Programmteilnehmer in naher Zukunft über ein Praktikum bei Mohn Media nachdenken.

 

Was ist Bethel und welche beruflichen Möglichkeiten gibt es dort für junge Menschen?

 

Mit viel Vorfreude und Motivation trafen sich erneut die Schülerinnen und Schüler des was geht! -Programms zu einer Exkursion zu den v. Bodelschwingschen Stiftungen Bethel, der größten diakonischen Stiftung Europas, um dort einen ganzen Tag zu verbringen.

 

Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Tagesablaufs wurden die Schülerinnen und Schüler zunächst spielerisch von der Referentin für Öffentlichkeit, Kathrin Christine Steinkamp, an das Leben in Bethel herangeführt. Hierzu hatte sie sich mehrere kleine Aufgaben überlegt, die Schwierigkeiten im Leben von Menschen mit Beeinträchtigung simulieren.

 

In einem Quiz über Bethel konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Bethel testen. Anschließend hieß es dann „Augen auf zur Fotoerkundung“. Anhand von Fotos ohne Straßennamen mussten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen Gebäude in Bethel suchen und herausfinden, was sich hinter diesen Gebäuden verbirgt. In einer anschließenden Auswertung waren dabei weitere spannende Dinge über Bethel zu erfahren.

 

Darüber hinaus durften die Jugendlichen in kleinen Gesprächsrunden Interviews mit Menschen mit Behinderung führen, um einen Einblick in ihren Alltag zu erhalten und die „Mauern im Kopf“ beider Parteien  zu überwinden.

 

Im weiteren Verlauf des Tages gab es für die Jugendlichen auch eine detaillierte Vorstellung der Ausbildungsberufe, die ihnen von Kathrin Christine Steinkamp vorgestellt wurden. Neben klassischen Berufen wie Gesundheits- und Krankenpflegerin, Altenpfleger oder Krankenpflegeassistent, wurden auch Sozial- und Heilpädagogische Berufe präsentiert, so dass sich das Berufe-Spektrum der teilnehmenden Programmschüler erweiterte.

 

Alles in allem – ein eindrucksvoller Besuch in Bethel, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Bildunterschrift: Lina, Daniel, Noel und Lavan fertigen ein Notizbuch in der Buchbinderei

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10 Mai 2016

Der was geht!-Workshop „Bewerbungstraining“


Am 10. Mai konnten die Programm-Teilnehmer des zweiten Durchgangs was geht! bei ihrem dritten Workshop am eigenen Leib erfahren, was nach der schriftlichen Bewerbung passiert. Unter dem Workshop-Motto „Bewerbungstraining“ schlossen die Schülerinnen und Schüler das erste von insgesamt drei Förderjahren der Walter Blüchert Stiftung ab.

Trainer stellten in Praxisübungen Bewerbungsgespräche nach, vermittelten Basiswissen über Kommunikation und übten mit den Jugendlichen Entspannungstechniken gegen Nervosität ein. Von der angemessenen Kleiderwahl über den selbstbewussten Handschlag bis hin zum „Stellen der richtigen Fragen“ wurden die Teilnehmer auf zukünftige Bewerbungsgespräche vorbereitet.

Passend zum Workshop-Thema waren die Realschülerinnen und -schüler dazu angehalten, sich so zu kleiden, wie sie bei einem Bewerbungsgespräch erscheinen würden. Besonders positiv wirkte sich das auf die inszenierten Bewerbungsgespräche aus – sie gewannen sehr an Authentizität und Überzeugungskraft.

Nach den Sommerferien starten die Jugendlichen mit dem vierten Workshop rund um das Thema „Berufsstrategien“ in das zweite Förderjahr.


Bildunterschrift 1:
Die Kleingruppe von Britta Kolbe

Bildunterschrift 2:
Das Wetter lud dazu ein draußen zu arbeiten – Trainerin Inci Bayindir (Mitte) mit Malik (l.) und Lucien

Bildunterschrift 3:
Die Schülerin Chelsea interviewt den Bewerber Dustin unter Aufsicht



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