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13 Juli 2018

Fit für die Ausbildung: Uzeir zeigt, was geht!


Zweiter Jahrgang des Förderprogramms für Dortmunder Berufsfachschüler erfolgreich

 

Dortmund/Castrop-Rauxel/Gütersloh, 13.07.2018. was geht! Rein in die Zukunft – so heißt das Programm, das Jugendlichen beim Schulabschluss und der anschließenden Berufsorientierung hilft. Uzeir Redzeposki hat es geschafft. Nach dem Mittleren Schulabschluss am Dortmunder Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg hat er jetzt seinen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Er wird beim Familienunternehmen „Leuthold‘s 1910“ in Castrop-Rauxel die Lehre als Koch beginnen. „Ich freue mich auf die Ausbildung“, sagt der junge Mann mit mazedonischen Wurzeln, der in Deutschland geboren wurde.

 

Uzeir erzählt bei einem  Treffen mit den was geht!-Verantwortlichen:  „Ich bin sehr dankbar und froh, dass ich bei dem Projekt mitgemacht habe. Vorher war ich sehr schüchtern und hatte Angst, vor Menschen zu sprechen. Besonders das Üben von Bewerbungsgesprächen beim Workshop hat mir geholfen, diese Angst zu überwinden. Ich kann jedem nur empfehlen, bei dem Programm mitzumachen!“

 

Das Projekt was geht! unterstützt Dortmunder Jugendliche der Berufsfachschule Typ 2 mit Mentoren, Workshops und Exkursionen beim Übergang in die duale Ausbildung – und engagierte Unternehmen helfen den Jugendlichen dabei, erfolgreich in die Zukunft zu starten.

 

Erfolgreiche Absolventen

 

Das erste Förderjahr des zweiten was geht!-Durchgangs in Dortmund  ist jetzt abgeschlossen. Alle Programmteilnehmenden werden im Juli erfolgreich ihren Mittleren Schulabschluss abschließen. Viele von ihnen haben einen weiteren Schulplatz erhalten und streben das Fachabitur an. 10 Schülerinnen und Schüler haben bereits jetzt einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Einer davon ist Uzeir Redzeposki. Er wird bei „Leuthold’s 1910“ in Castrop-Rauxel als Koch in die Lehre gehen. Bubi Leuthold betreibt in Dortmund das Ausflugslokal „Tante Amanda“ und am Markt in Castrop-Rauxel die Brasserie, unterstützt von Sohn Pascal, gelernter Koch, und Tochter Lilli, gelernte Restaurantfachfrau.

 

Uzeir hat alle Angebote von was geht! außergewöhnlich motiviert wahrgenommen und im gesamten Jahr keinen Termin verpasst. Das Ergebnis ist beeindruckend: Er konnte durch die zusätzliche Nachhilfe seine Noten verbessern, sich während der Mentoring-Treffen mit seinem Mentor Sven Maluski um einen Ausbildungsplatz kümmern und hat sich erfolgreich beworben.

 

Maluski von der dobeq betont die sprachliche Entwicklung und die Steigerung des Selbstbewusstseins von Uzeir: „Ich habe Uzeir als unsicheren Menschen kennengelernt, der sich im Laufe unserer Treffen  persönlich immer weiter entwickelt hat und offener und mutiger geworden ist. Sein Schulabschluss war eine Zeit lang bedroht, die Wende hat er dann aus eigener Motivation geschafft. Lediglich ein kleiner Wegweiser war nötig.“

 

Mehr Chancen durch das was geht!-Projekt – auch für Unternehmen

 

„Je mehr Möglichkeiten die jungen Menschen haben, den betrieblichen Alltag kennenzulernen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihren Platz in der Arbeitswelt finden“, unterstreicht Prof. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, die das Programm "was geht! Rein in die Zukunft" ins Leben gerufen hat.

 

Engagierte Unternehmen unterstützen das Projekt, indem sie die Schüler zu Exkursionen einladen – und gleichzeitig künftige Azubis kennenlernen können: z.B. REWE Dortmund, Klinikum Dortmund, DSW21/DEW 21, Westfalenhallen Dortmund, Technischen Universität Dortmund sowie die Stadtverwaltung. Weitere aktive Unterstützer sind jederzeit willkommen. Ansprechpartnerin für die Firmen vor Ort ist Angela Seemer, Regionales Bildungsbüro der Stadt Dortmund, Telefon: 0231-50-29794, E-Mail: aseemer@remove-this.stadtdo.de

 

Auch in Essen, Münster und Bielefeld

 

Das Dortmunder Programm was geht! ist ein gemeinsames Projekt des Dortmunder Regionalen Bildungsbüros im Fachbereich Schule, der Walter Blüchert Stiftung, der Agentur für Arbeit und der acht städtischen Berufskollegs. Auch für die Berufsfachschulen Typ 2 in Münster, Bielefeld und Essen fördert die Walter Blüchert Stiftung das was geht!-Programm.

 

Weitere Informationen gibt es unter www.schule-was-geht.de

 

Bildunterschrift (v.l.): Erfolgreiche was geht!-Akteure: Pascal Leuthold (Koch und Geschäftsführer, Leuthold’s 1910), Jelena Kilpper (Referentin, Walter Blüchert Stiftung), Uzeir Redzeposki (Teilnehmer im was geht!-Programm und neuer Auszubildender bei Leuthold’s 1910), Sven Maluski (Mentor, Dortmunder Bildungs-. Entwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH), Angela Seemer (Stadt Dortmund, Regionales Bildungsbüro)

 

 

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18 Mai 2018

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