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23 April 2018

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20 April 2018

Modellprojekt "was geht!" startet in Essen

 

Modellprojekt "was geht!" startet in Essen: Unterstützung der Berufsorientierung für Jugendliche der Essener Berufskollegs durch die Walter Blüchert Stiftung als Kooperationspartner

 

In Essen startet ein neues Modellprojekt für Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen Typ 2. Für das Programm „was geht! – Rein in die Zukunft“ haben sich die Stadt Essen, die Agentur für Arbeit sowie die Berufskollegs in städtischer Trägerschaft und die Gütersloher Walter Blüchert Stiftung als Kooperationspartner zusammengetan. In den Städten Gütersloh, Dortmund, Münster und Bielefeld konnte die Stiftung bereits erste Erfahrungen mit dem Programm-Konzept sammeln, das sie entwickelt hat.

 

In Essen wird die Organisation bei der Jugendberufsagentur (JBA) liegen, wo die Agentur für Arbeit, das kommunale JobCenter und das Jugendamt ihre Kompetenzen bündeln. Der Fachbereich Schule ist für die Abläufe im Projekt „was geht!“ eng an die JBA angebunden.

 

Unterzeichnet wird die Kooperationsvereinbarung von Oberbürgermeister Thomas Kufen für die Stadt Essen, Prof. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, Andrea Demler, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Essen und Georg Greshake, Schulformsprecher der Berufskollegs in Essen.

 

Ziel des Programms ist es, Jugendliche der Berufsfachschulen Typ 2 bei ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen und sie in die Lage zu versetzen, eine abgewogene Entscheidung für ihre berufliche Zukunft zu treffen. Workshops, Exkursionen und Azubi-Treffen sollen die am Programm teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der städtischen Berufskollegs fit machen für eine betriebliche Ausbildung. Während der gesamten zweijährigen Förderdauer stehen ihnen Mentorinnen und Mentoren zur Seite.

 

Die Kooperationspartner sind sich einig: Durch die enge Verzahnung der Angebote von Arbeitsagentur und kommunalem JobCenter, durch die Berufskollegs, die Projekterfahrung der Walter Blüchert Stiftung und durch die vom Regionalen Bildungsbüro aufgebauten Netzwerkstrukturen wird es gelingen, den Programmteilnehmenden zahlreiche konkrete Anregungen für ihre künftige berufliche oder schulische Entwicklung zu geben.

 

Professor Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung: „Wir freuen uns darauf, das ‚was geht!‘-Programm auch in Essen umzusetzen. Die Erfahrungen, die wir bereits im Flüchtlings-Projekt ‚angekommen in deiner Stadt Essen‘ gemacht haben, zeigen, dass hier die Strukturen gut geeignet sind, innovative Programme zu realisieren. Das Modellprojekt ‚was geht!‘ eröffnet den jungen Erwachsenen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Kompetenzen und Stärken kennen zu lernen. Sie werden feststellen ‚was geht!‘“

Oberbürgermeister Thomas Kufen: “Nach der schulischen Laufbahn stellt sich für jeden jungen Menschen die Frage ‚was geht!‘. Der Einstieg in die vielfältige Berufswelt ist oft nicht einfach und Hilfestellung bei der Planung der beruflichen Zukunft ein sehr wichtiger Bestandteil für einen positiven Karriereverlauf. Wir können in Essen bereits auf eine gute Zusammenarbeit und etablierte Strukturen zurückgreifen, damit der Übergang von Schule in den Beruf für junge Menschen so einfach wie möglich wird.“

Andrea Demler, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Essen: „Eine frühzeitige und gute berufliche Orientierung ist eine solide Basis für den erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf. Innerhalb des Programms können die Jugendlichen ihre Talente und ihre Stärken besser erkennen und mit den Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt abgleichen. Ich bin davon überzeugt, dass das Projekt die Jugendlichen in ihrer Entwicklung erfolgreich unterstützt und diese dann eine fundierte Berufswahl treffen können“.

Georg Greshake, Schulformsprecher der Essener Berufskollegs in städtischer Trägerschaft: „Wir begrüßen die Unterstützung der Berufsorientierung durch die Walter Blüchert Stiftung ausdrücklich. Obwohl die Berufskollegs eng mit Industrie und Handwerk vernetzt sind und den Jugendlichen viele Türen in duale Ausbildung öffnen, sind Hemmschwellen der jungen Menschen groß, aktiv auf eine duale Ausbildung zuzugehen. Durch die enge Begleitung der Jugendlichen im Modellprojekt ‚was geht!‘ erhoffen sich die Berufskollegs eine erhebliche Steigerung erfolgreicher Übergänge. Das Netzwerk im Modellprojekt ‚was geht!‘ von Jugendberufsagentur und Berufskollegs unterstützt durch die Walter Blüchert-Stiftung ist ein starker Partner junger Menschen“.

 

 

Bildtext:

Vertragsunterzeichnung für das Modellprojekt "was geht!" in Essen (v.l.): Die Personen von l.n.r.: Thomas Mikoteit (Abteilungsleiter operativer Bereich JobCenter Essen), Georg Greshake (Schulformsprecher der Essener Berufskollegs), Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen), Prof. Dr. Gunter Thielen (Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung), Muchtar Al Ghusain (Geschäftsbereichsvorstand für den Geschäftsbereich 4), Katharina Wypior (Bereichsleitung der Agentur für Arbeit Essen) und Ingrid Kramer (stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Walter Blüchert Stiftung).  Foto: Peter Prengel, Stadt Essen

 

 

Ansprechpartner für die Medien:

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